Therapeutisches Klettern

Gesund durch Klettern

Therapeutisches Klettern erfordert keinerlei Klettererfahrung und hat mit Sportklettern im herkömmlichen Sinne nichts gemeinsam. Leistung ist nicht von Bedeutung, kann aber ein persönliches Thema sein.

Klettern nimmt auch in der Rehabilitation einen immer größeren Stellenwert ein. Das so genannte therapeutische Klettern macht sich die positiven Effekte des Kletterns zunutze und zielt auf Linderung der Schmerzen, Kräftigung der Muskulatur und Prävention weiterer Beschwerden ab. Weil Klettern auch die Körperwahrnehmung verbessert und das Selbstwertgefühl steigert, wird es auch bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Essstörungen eingesetzt. Denn Klettern erfordert die Auseinandersetzung mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Dadurch steigert der Sport die realistische Selbsteinschätzung und verbessert die Selbstsicherheit und das Selbstwertgefühl. 

Immer ohne Risiko

Beim therapeutischen Klettern wird meist nur in Absprunghöhe oder auf neigbaren Therapiewänden geklettert.